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Mannheim Wetter

...in Mannheim
  • 05:54: Temperatur: 18.2°C
    Am 03.07.2009 um 05:54 lag die Außentemperatur bei 18.2°C. Änderung in der letzten Stunde: -0.1°C.
  • 05:54: Luftdruck: 1012.4hPa
    Am 03.07.2009 um 05:54 Uhr war der Luftdruck bei 1012.4hPa. Die Änderung betrug +0.0hPa/3h.
  • 05:54: Niederschlag: 0.0l/m²
    Am 03.07.2009 um 05:54 Uhr gab es seit Mitternacht 0.0l/m² Niederschlag. Innerhalb der letzten 24h waren es 1.1l/m². Im aktuellen Monat waren es bis jetzt 1.8l/m²
  • 05:54: Vorhersage: bewölkt
    Basierend auf den aktuellen Temperatur und Luftdruckwerten soll es innerhalb der nächsten 24h bewölkt werden.

Quelle: mannheim-wetter.info

Na dann mal herzlichen Glückwunsch

Dass Updates nicht immer segensreich sind, wissen v.a. Windows-Besitzer. Bei Word-Press muss ich jetzt aber mal betonen, dass für mich der Upgrade von Version 2.0 auf 2.2 ein voller Griff ins Klo war. Wenn ihr diese Message lesen könnt, ist das schon ein halbes Wunder. Schließlich habe ich heute abend viel Zeit damit verbracht, mal die Kinokritiken auf den neuesten Stand zu bringen. Ich habe auch immer begeistert beobachtet, wie das Programm alles brav zwischenspeicherte und als ich dann nun auf “Veröffentlichen” drückte, war alles spurlos verschwunden. Nicht unter “Entwürfe” oder sowas, es ist einfach so, als hätte ich nie etwas geschrieben. So etwas ist mir schon einmal mit einer Anzeige passiert, ich glaube ich ärgere mich noch heute darüber. Und so gingen auch heute gut 2 Stunden Zeit zusammen mit dem Rest Kreativität der Woche den Bach runter.

Endlich ist es soweit…

New York Bilder jetzt online!

Check-out

Mein letzter Abend in New York… auch heute war ich wieder lucky und habe fuer 20 Dollar ein Studententicket fuer die Komoedie “Sealed for freshness” ergattert (1. Reihe statt 86 Dollar). Die Darsteller dieser No-Musical-Komoedie waren wieder wie hier gewohnt klasse, das Stueck selbst hat mich weniger vom Hocker gerissen. Statt der sitcomartigen Show war das eher eine melodramatische Desperate-Housewives-Folge.

Heute nachmittag sind Wolken aufgezogen und jetzt regnet es. Habe eben gelesen, dass mich in Mannheim fast 30 Grad erwarten. Das ist wie wenn man im Winter nach Aegypten fliegt - habe ich mich doch hier an die gefrorene Nase schon fast wieder gewoehnt. Aber ich bin ja ganz froh, dass mein letztes Urlaubswochenende noch so schoen wird!

Aus der Historic Harlem Tour wurde heute leider nix. Es waren nur zwei Leute angemeldet und daher wurde die Tour gecancellt. Stattdessen bin ich mit der Express-Subway nach Brooklyn geduest. Es gibt uebrigens keine bessere Sache als diese Express-Linien. Man ist echt schnell einmal quer durch Manhattan. Ich war im Brooklynmuseum, mit dem es allerdings locker die Mannheimer Kunsthalle aufnehmen kann (vielleicht nicht in Punkto Aegyptenausstellung, aber sicher bei den Gemaelden). Also keineswegs ein Muss wie es der Reisefuehrer mir weissmachen wollte. Nach ein wenig Stadtbummel ging’s dann wieder ins Zentrum rueber.

So. Das waren dann erstmal meine Notizen. Bilder und so gibt’s dann nach meiner Rueckkehr. Bis denne

New York - Update

In mein Hostel kam fuer eine Nacht ein Suedkoreaner mit einer von ihm aufgegabelten Japanerin … die haben mal eine Nacht zusammen sein wollen….

Am naechsten Tag kamen zwei Chinesen aus Kanada (jeder fuer sich) und ein Argentinier. Der Argentinier war eine Spassbremse und der eine Chinese aus Vancouver war auch mies gelaunt. Aber da war ja auch noch Han aus Montreal und mit dem war ich dann den ganzen Montag unterwegs.

Mittlerweile habe ich auch Wege gefunden, billige Musicaltickets zu ergattern. So ist es kein Problem, so ab 17 Uhr noch einen Stehplatz im Parkett fuer schlappe 20 $ zu bekommen. (Natuerlich sind auch immer noch alternativ gute Sitzplatze fuer 250 $ erhaeltlich *fg*).

So bin ich noch in den Genuss von SPAMALOT (Monthy Python) gekommen - sehr sehr lustig. Und ich habe Chicago gesehen (etwas gemaessigtes Tempo, klassische Broadwayshow). Auch sehr witzig waren die Altarboys - eine Offbroadwayshow und daher auch auf den besten Plaetzen mit knapp 40 $ erschwinglich. Es handelte sich um eine Parodie auf eine Boygroup, die von Sony aus verschiedenen Religionen zusammengewuerfelt wird, um die Seelen der Menschheit zu retten. Bis sie feststellen, dass alle Seelen gerettet sind, nur ihre eigenen ganz schoen am Arsch sind… Die Texte waren zum schreien komisch!

Seit Montag bin ich in einem anderen Hostel. Hier sind fast nur Schulklassen und pubertierende Jugendliche *g*, meist aus Frankreich. Ich habe ein 6-Male-Room gebucht und bekam ein 12-Mixed-Room. Dafuer ist das Bett 2 Meter lang und die Dusche durchgaengig warm (und auf dem Gang). Da sieht man ueber anderes auch mal hinweg.

Meine Hoffnung, dass es warm wird in New York hat sich leider zerschlagen. Es ist zwar seit dem Wochenende sonnig, aber klirrend kalt. Bei der Freiheitsstatue bin ich fast am Boot festgefroren.

Langsam aber sicher habe ich Zeit fuers Bonusprogramm. Ich bin in die Bronx gefahren, wo es auch einen riesigen Zoo gibt. So gross, dass man mit einer Seilbahn ueber das Gelaende faehrt wie bei der Weltausstellung. Ich bin nach Brooklyn ans Meer gefahren, nach Coney Island und habe eine sehr wackelige Fahrt mit der aeltesten noch fahrenden Achterbahn gemacht (1940 eroeffnet - der Cyclon). Ansonsten war das eine sehr schlechte Gegend dort. Wurde gleich mal mit einem Crimescene konfrontiert. Ein Teil des

Vergnuegungsparks war abgesperrt. Polizei, Krankenwagen, Zeugenbefragungen und Kamerateams…. scheint wohl eine Schiesserei gewesen sein.

Gestern war ich bei der UN, bin mit der Seilbahn nach Roosevelt Island gefahren und gleich geht’s mit einer Gruppe nach Harlem.

So..mein Account laeuft ab. Ich muss weg :-)

the City never sleeps

New York ist verdammt laut. Zumindest Manhattan. Reisefuehrer schreiben, dass man vor 9/11 gesagt hat, die Menschen seien immer hektisch, arrogant und mit dem Ellenbogen unterwegs. Ich muss sagen - mir ist nicht aufgefallen, dass es heute anders ist.

Ich war in zwei Musicals: Rent und Spring Awakening. Rent war ganz gut, aber ohne die Handlung in Kurzfassung haette ich definitiv nichts verstanden. Die Plaetze in den hintersten Reihen waren definitiv ausreichend, da sie einen tollen Ueberblick ueber das Geschehen brachten. Ein absolutes Highlight war in jeder Hinsicht Spring Awakening. Abgesehen davon, dass ich einen von 12 Plaetzen auf der Buehne ergattert hatte und dabei quasi eine Statistenrolle bekam, ist das Musical auch vom Soundtrack her genial. Das tolle alte Theater und die durchweg hochprofessionellen tollen Darsteller haben mich absolut ueberwaeltigt. The best show ever seen!

Das Wetter in New York ist leider umgekippt in Richtung eiskalt. Wir hatten hier sogar Schnee. Trost: ab morgen soll es wieder waermer und sonniger werden.

Museen habe ich jetzt das MOMA und das Metropolitan angeschaut. Viel zuviele geile und ultrabekannte Gemaelde, um diese richtig wuerdigen zu koennen. Und auch das Naturhistorische Museum mit seinem Planetarium war Wissensentertainment pur.

Heute war ich mal zur Abwechslung in der Bronx - aber keine Angst, nur im Zoo. Es ist ein grosser Wildlifepark mit riesigen Gehegen. Aber auch nicht ganz billig. Aber das ist hier ja sowieso nichts.

Ausnahme: Die Faehre nach Staten Island. Die war kostenlos und hat einen tollen Blick auf die Skyline und die Freiheitsstatue gewaehrt.

Meine schwedischen Zimmergenossen sind mittlerweile weg. Kein grosser Verlust, da man eh keinen Kontakt hatte. Letzte Nacht kamen Kanadier, aber nur fuer eine Nacht. Mal gespannt, was mich heute erwartet. Man gewoehnt sich uebrigens auch an kurze quietschende Betten. Bis bald :)

New York - willkommen

Mo 3 Uhr aufstehen… das war schon etwas heavy. Mit der Bahn zum Flughafen hat alles geklappt. Einchecken bei Singapore Airlines. Natuerlich wurde ich mit meinem Koffer rausgezogen zur Stichprobenkontrolle. D.h. ein grimmiger Typ hat meinen Koffer vor meinen Augen aus und wieder eingepackt. Nette Fragen gestellt…

Der Flieger von Singapore war nicht uebel. Tolle Verpflegung und ein Bordprogramm der Extraklasse. Am Platz einen eigenen Bildschirm mit rund 70 On-Demand-Filmen, von denen ich mir “Schwere Jungs” reingezogen habe - war sehr lustig. Deja Vu und Charlottes Web waren wiederum so oede, dass ich abgebrochen habe. Haette mein Sitz nicht eine Schwaeche mit der Lehne gehabt und meine vor mir sitzende Asiatin nicht den ganzen Flug ueber in hinterster Stellung liegen muessen, waere der Flug ganz entspannt gewesen.

In New York angekommen erstmal knapp eine Stunde an der Einreise angestanden. Die Prozedur selbst war sehr einfach und kurz. Mit der Airtrain, einer vollautomatischen Hochbahn bis zur naechsten Subwaystation geduest. Dort in der Eile in den falschen Zug gestiegen. Nicht voellig falsch - richtige Richtung, aber eben die teurere Direktverbindung der Long Island Train - musste 10 Dollar nachzahlen. So war ich viel zu frueh am Hostel.

Lage perfekt, direkt am Madison Square Garden. Gegenueber Subway (Fastfood) und ein Pub. Bin dann um 2 p.m. eingecheckt und habe mein sehr kleines 4-Bett-Zimmer bezogen. Gleich weiter in die Stadt: gigantische Eindruecke. Wirklich unbeschreiblich - diese tausenden Menschen und Wolkenkratzer, Taxis wo man hinschaut. Hochgelaufen, am Time Square vorbei. Allerdings auch ueberall Bettler, teils aggressiv (”big asshole”, wenn man nicht reagiert). Bis zum Central Parc - absolut idyllisch. Jetzt klart auch langsam alles auf. Blauer Himmel. Nicht wie bei der Landung, bei der man aus dem Nebel auf die Landebahn aufsetzte - surprise.War noch im Madison Square Garden - keine Karten mehr fuer Basketball. Dafuer war ich dann gleich am ersten abend auf dem Rockefeller Center - top Aussicht mit Sonnenuntergang. So viele Bilder kann man ja gar nicht schiessen.

Im Zimmer zurueck - 3 Schweden, 2 Brueder und noch einer Albert, Oscar und Jon. Sind gleich auf ein Konzert, viel zu spaet, wohl noch zur letzten Band. Konnte also in Ruhe ein wenig schlafen. Jetzt gehts ins Museum von Night in the museum. Eben noch Brekafst on the roof reingezogen. Einfach nur geil.
Muss dann mal weiter… hinter mir wartet schon jemand.